Hilfe nach Phisihng

Das können Sie tun, wenn Sie auf eine Phishing-Mail hereingefallen sind (jemand Sie betrogen hat):

 

Sie haben Informationen zu Ihrem Online-Banking oder Bankkonto weitergegeben

- Prüfen Sie die Abbuchungen (Bezahlungen) auf Ihrem Bankkonto genau.

   Wenn Sie Abbuchungen finden, die nicht richtig sind: Lassen Sie diese Abbuchungen zurückbuchen (zurückholen).

   Fragen Sie Ihre Bank, wie das geht.

- Rufen Sie bei Ihrer Bank an und lassen Sie Ihr Bankkonto sperren.

   An Wochenenden und abends können Sie auch die Telefonnummer 116 116 anrufen und Ihr Konto sperren lassen.

   In Deutschland ist der Anruf aus dem Festnetz und Handynetzen kostenlos.

   Diese Telefonnummer können Sie 24 Stunden an jedem Tag anrufen und dort das Bankkonto von jeder Bank sperren lassen.

- Wenn Sie Ihr Konto wieder entsperren lassen: Ändern Sie Zugangsdaten und Passwörter für Ihr Online-Banking.

 

Wenn Sie die Zugangsdaten zu Online-Shops oder Diensten weitergegeben haben:

- Melden Sie sich an und ändern Sie Ihr Passwort.

- Prüfen Sie Ihre Bestellungen oder Aufträge.

- Prüfen Sie, ob die Lieferadresse oder die Rechnungsadresse noch richtig sind.

- Stornieren (zurück nehmen) Sie Bestellungen oder Aufträge, die Sie nicht gemacht haben.

- Wenn Sie eine Bestellung oder einen Auftrag nicht mehr stornieren können: Erstatten (machen) Sie eine Anzeige bei der Polizei.

   Informieren Sie Ihren Online-Shop oder den Dienst über die Anzeige und widersprechen (sagen, dass man etwas nicht will) Sie der Bestellung oder dem Auftrag.

   Fragen Sie einen Anwalt.

  Prüfen Sie Ihr Bankkonto und lassen Abbuchungen für Bestellungen und Dienste zurückbuchen.

- Wenn Sie sich nicht mehr bei Ihrem Online-Shop oder Dienst anmelden können: Dann hat der Kriminelle schon das Passwort geändert.

  Rufen Sie sofort Ihren Online-Shop oder den Dienst an oder schreiben Sie über das Kontaktformular eine Mail.

  Lassen Sie Ihr Kunden-Konto sperren.

  Erstatten Sie Anzeige bei der Polizei.

  Eröffnen (neu machen) Sie ein neues E-Mail-Konto, am besten mit einer neuen E-Mail-Adresse und einem neuen Passwort.

 

Wenn Sie die Zugangsdaten zu Ihrem E-Mail-Konto weitergegeben haben:

- Ändern Sie sofort das Passwort für Ihr E-Mail-Konto.

- Wenn Sie sich nicht bei Ihrem E-Mail-Konto anmelden können: Dann hat der Kriminelle schon das Passwort geändert.

   Rufen Sie sofort Ihren E-Mail-Provider (Anbieter) an oder schreiben Sie dem E-Mail-Provider im Kontaktformular.

   Lassen Sie Ihr E-Mail-Konto sperren.

   Eröffnen Sie ein neues E-Mail-Konto.

- Prüfen Sie alle Ihre Konten bei Online-Shops und Diensten, bei denen Sie sich mit der alten E-Mail-Adresse angemeldet haben.

   Wenn etwas nicht richtig ist: Machen Sie es so, wie wir es oben geschrieben haben.

   Ändern Sie die E-Mail-Adresse zur Anmeldung auf Ihre neue E-Mail-Adresse und ändern Sie Ihr Passwort. 

   Prüfen Sie Ihr Bankkonto und lassen Sie falsche Buchungen für Bestellungen und Dienste zurückbuchen.

 

Das ist besser: Informieren Sie sich, wie Sie Phishing-Mails erkennen können.

Dann fallen Sie nicht so leicht auf Phishing-Mails herein. Sie haben viel weniger Ärger.