Aktuelles

Lesen Sie die aktuellen Informationen.

 

Überlegen Sie, ob diese Informationen für Sie wichtig sind

und ob Sie aktiv werden müssen.

 

Sie haben eine Frage? Schreiben Sie uns: kontakt at it-sicherheit-ganz-leicht.de

Sicher im öffentlichen WLAN surfen

In vielen Cafes, Einkaufszentren und Zügen gibt es öffentliches WLAN.
So können Sie kostenlos ins Internet.
Aber es gibt Gefahren für Ihre Privatsphäre.
Die Gefahren und wie Sie sich schützen können erklären wir hier.


Was ist öffentliches WLAN?

Mit einem öffentlichen WLAN kann sich Ihr Smartphone oder Ihr PC ohne Passwort verbinden.
Und kostenlos ins Internet gehen.
Das öffentliche WLAN gibt es manchmal

  • in Cafes
  • in Restaurants
  • in Einkaufszentren
  • im Zug und am Bahnhof
  • am Flughafen
  • an großen Plätzen

Oft sehen Sie ein großes Schild mit "freies WLAN" oder "free WiFi".


Was sind die Gefahren von öffentlichen WLANs?

Ihr WLAN zu Hause oder auf der Arbeit ist wie ein Brief im Brief-Umschlag: Niemand kann lesen, was Ihr Gerät mit dem Internet spricht.
Man sagt: Das WLAN ist verschlüsselt.
Aber: Sie müssen ein Passwort eingeben, damit Ihr Gerät mit dem WLAN sprechen kann.

Ein öffentliches WLAN hat kein Passwort.
Das heißt: Es ist oft nicht verschlüsselt.
Das ist wie bei der Postkarte: Jeder kann sehen, was Ihr Gerät mit dem Internet spricht.
Außer Ihr Gerät spricht eine Geheim-Sprache mit dem Internet.


Wie können Sie sich schützen?

Ihr Gerät muss eine Geheim-Sprache mit dem Internet sprechen.
Das nennt man eine "verschlüsselte Verbindung".
Woran erkennen Sie so eine verschlüsselte Verbindung?
Wenn Sie sich eine Internetseite anschauen, sehen Sie "https://" am Anfang der Internet-Adresse.
Wenn Sie E-Mails abrufen oder einen Messenger (Programm zum Austausch von kurzen Nachrichten) benutzen, können Sie das nicht so einfach sehen.
Aber gute E-Mail-Programme und Messenger benutzen auch eine verschlüsselte Verbindung.

Mit einer verschlüsselten Verbindung weiß das öffentliche WLAN nicht, *was* Sie mit dem Internet sprechen.
Aber: *Das* Sie mit dem Internet sprechen, weiß das öffentliche WLAN.
Also: Gehen Sie nicht auf peinliche Seiten.

Wenn Sie über ein öffentliches WLAN etwas arbeiten möchten, sollten Sie zuerst Ihren Arbeitgeber fragen.
Vielleicht möchte Ihr Arbeitgeber, dass Sie ein "VPN" benutzen.
Das heißt: Sie machen zuerst eine verschlüsselte Verbindung zum Netzwerk Ihres Arbeitgebers.
Und das Netzwerk Ihres Arbeitgebers spricht dann mit dem Internet.
Das ist sicherer.

Außerdem haben wir noch mehr Tipps für Sie:

  • Verbinden Sie sich nicht automatisch mit dem öffentlichen WLAN.
    Sondern nur, wenn Sie das brauchen.
    Warum? Sonst kann jemand anderes an einem anderen Ort ein WLAN mit dem gleichen Namen aufmachen.
    Und sehen, dass Sie da sind, und vielleicht lesen, was Ihr Gerät mit dem Internet spricht.

Wenn Ihr Laptop automatisch Verzeichnisse (Speicher-Orte) frei gibt, damit andere darauf lesen und schreiben können: Deaktivieren Sie das. Sonst kann jeder in dem Cafe, Einkaufszentrum oder Zug auf Ihrem Laptop lesen und schreiben.


Viele dieser Tipps hat das BSI in schwerer Sprache aufgeschrieben.

Was sind Cookies?

Sie haben bestimmt schon einmal das Wort "Cookie" gelesen.
Viele Internetseiten brauchen ein Cookie oder mehrere Cookies.
Aber wozu brauchen die Internetseiten Cookies?
Internetseiten speichern in den Cookies, was Sie auf der Internetseite machen.
Also wo Sie klicken, welche Unterseiten Sie ansehen, welche Sachen Sie kaufen wollen.

Zum Beispiel:
Sie wollen online einkaufen.
Sie legen eine Sache in Ihren Warenkorb.
Dann klingelt das Telefon und Sie telefonieren.
Nach 10 Minuten gehen Sie zurück zu Ihrem Computer und wollen weiter online einkaufen.
Woher weiß der Online-Händler, was in Ihrem Warenkorb war?
Mit einem Cookie.
Der Online-Händler hat in einem Cookie aufgeschrieben, was Sie in Ihren Warenkorb gelegt haben.

Jetzt möchten Sie zur Kasse gehen.
Sie müssen sich anmelden.
Der Online-Händler gibt Ihnen noch ein Cookie.
In dem Cookie steht, dass Sie sich angemeldet haben und wer Sie sind.

Dann sind Sie fertig mit einkaufen.
Sie melden sich ab.
Der Online-Händler löscht den Cookie für die Anmeldung.

Also: Ohne Cookies ist online einkaufen schwer. Und Online-Banking auch. Und, und, und...

Cookies und Ihre Privatsphäre

Manchmal sind Cookies aber ein Problem für Ihre Privatsphäre.
Es gibt Cookies, die von mehreren verschiedenen Internetseiten benutzt werden.
Diese Cookies heißen auch "Tracking-Cookies".
Das heißt, die eine Internetseite kann wissen, was Sie auf der anderen Internetseite gemacht haben.
Zum Beispiel weiß eine Seite von einer Zeitung dann, welche Sachen Sie bei einem Online-Händler einkaufen.
Das merken Sie manchmal daran, dass Sie auf der Seite von der Zeitung Werbung vom Online-Händler sehen.

Das können Sie für Ihre Privatsphäre tun:

  • Löschen Sie die Cookies, wenn Sie auf der Internetseite fertig sind.
    Der Browser (Programm zum Internetseiten anschauen) hilft Ihnen dabei.
    Machen Sie ein privates Fenster auf.
    Oder schauen Sie in die Einstellungen.
    Da können Sie sagen, wie lange der Browser die Cookies speichern soll.
  • Verbieten Sie Tracking-Cookies.
    Auch dabei hilft Ihnen der Browser.
    Suchen Sie in den Einstellungen nach "Tracking-Cookies" oder "Cookies von Drittanbietern".
    Oder installieren Sie Add-Ons (zusätzliche Programme), die diese Tracking-Cookies blockieren (verbieten).

Wenn Sie noch Fragen haben zum Thema Cookies, Privatsphäre oder zu einem anderen Thema:
schreiben Sie uns gern eine Mail: kontakt at it-sicherheit-ganz-leicht.de

 

Nettes Internet - wirklich?

Humorvolle Lesung mit fachlichen Informationen:

 

Das Internet verbindet Menschen auf der ganzen Welt miteinander - schnell, einfach und oft kostenlos.

Aber sind die digitalen Möglichkeiten wirklich so nett, wie wir denken?

Diese Frage haben wir heute mit einer Geschichte und einer Diskussion versucht zu beantworten.

 

Diese Veranstaltung war Teil der Interkulturellen Woche 2019 in Leinfelden-Echterdingen.

Tipps für Ihre Privatsphäre

Wollen Sie, dass alle wissen, wie Sie aussehen? Welche Krankheiten Sie haben?

Nein?

Dann sollten Sie Ihre Privatsphäre schützen.

Wir haben viele Tipps für Sie in diesem kleinen Buch aufgeschrieben.

 

Haben Sie noch Fragen zum Thema Privatsphäre? Oder haben Sie noch einen guten Tipp?

Schreiben Sie uns eine Mail: kontakt at it-sicherheit-ganz-leicht.de

Bezahlen im Internet und Online-Banking werden sicherer

Sie haben es wahrscheinlich schon gehört: Es gibt neue Regeln fürs Bezahlen im Internet und für das Online-Banking.

Damit wird es sicherer.

Aber: Vorsicht vor Betrügern (jemand, der Ihnen schaden will), die Ihr Passwort wissen wollen.

 

Was sind die neuen Regeln?

Diese neuen Regeln für Kreditkarten heißen "3D-Secure":

Wenn Sie mit Ihrer Kreditkarte im Internet bezahlen, brauchen Sie jetzt eine Zwei-Faktor-Authentifizierung.

Das heißt: Sie müssen Ihre Kreditkarten-Nummer eingeben und eine TAN (Nummer).

Die TAN bekommen Sie zum Beispiel mit einer SMS auf Ihr Handy.

Oder mit einem kleinen Gerät von Ihrer Bank.

Dieses Gerät heißt TAN-Generator.

Für diese neuen Regeln müssen Sie Ihre Kreditkarte anmelden.

Ihre Bank schreibt Ihnen einen Brief, wie Sie das machen müssen.

Sonst gehen Sie zu Ihrer Bank oder rufen Sie Ihre Bank an.

 

Es gibt auch neue Regeln fürs Online-Banking.

Wenn Sie eine Liste mit TANs (Nummern) auf Papier benutzt haben, dann geht das jetzt nicht mehr.

Für jede Überweisung brauchen Sie eine neue TAN.

Diese TAN bekommen Sie mit einer SMS auf Ihr Handy.

Oder die Bank gibt Ihnen ein kleines Gerät, das die TANs macht.

Oder Sie benutzen eine App von Ihrer Bank auf Ihrem Smartphone.

Es kann sein, dass Sie für die SMS oder den TAN-Generator etwas Geld bezahlen müssen.

Was sich für Sie ändert, schreibt die Bank Ihnen in einem Brief.

 

Diese neuen Regeln machen das Bezahlen im Internet und das Online-Banking sicherer:

Wenn ein Betrüger sich etwas kaufen und mit Ihrem Geld bezahlen möchte, dann braucht er Ihr Passwort und die TAN. Das ist sehr schwer.

 

Betrüger schreiben falsche E-Mails

Betrüger schreiben jetzt oft falsche E-Mails.

In diesen E-Mails sagen sie: Wir sind Ihre Bank.

Sie müssen Ihre Zugangsdaten neu eingeben, sonst können Sie kein Online-Banking machen.

Oder: Sonst können Sie nicht mit der Kreditkarte bezahlen.

Aber: Wenn Sie Ihre Zugangsdaten (zum Beispiel Passwort und Kontonummer) eingeben, dann wissen die Betrüger Ihre Zugangsdaten.

Die Betrüger können dann Ihr Geld nehmen.

Deshalb: Löschen Sie diese E-Mails.

Wenn an der E-Mail ein Anhang ist: Nicht den Anhang öffnen.

Der Anhang kann ein Virus (schädliches Programm) sein und Ihr Gerät kaputt machen.

Ihre Bank schreibt Ihnen immer einen Brief und schickt ihn mit der Post.

Wenn Sie unsicher sind, ob Sie etwas ändern müssen: Rufen Sie Ihre Bank an und fragen Sie nach.

Nehmen Sie die Telefonnummer nicht aus der E-Mail!

Nehmen Sie die Telefonnummer aus Ihren Unterlagen oder sehen Sie auf die Internetseite Ihrer Bank.

Rufen Sie die Seite nicht durch einen Link in der E-Mail auf.

Geben Sie die Adresse so ein, wie Sie es sonst beim Online-Banking machen.

 

Haben Sie noch Fragen zum Bezahlen im Internet? Oder zu einem anderen Thema?

Schreiben Sie uns eine Mail: kontakt at it-sicherheit-ganz-leicht.de