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Neue Funktion zum neuen Jahr

Seit dem neuen Jahr haben wir eine Suche.

Die Suche finden Sie oben rechts in der Ecke.

Über die Suche finden Sie Erklärungen und Informationen zu Fachwörtern.

So können Sie sich noch leichter über Sicherheit und Schutz Ihrer Privatsphäre informieren.

Sicher von Anfang an - ein neues Gerät einrichten

Haben Sie ein neues Smartphone, Tablet oder einen neuen PC?
Sicher denken Sie daran, Ihre Daten auf das neue Gerät zu kopieren und Ihre Lieblings-Programme oder Lieblings-Apps zu installieren.
Aber was machen Sie für Ihre Sicherheit und Privatsphäre?
Dafür haben wir einige Tipps.

Wenn Sie Programme oder Apps installieren: Nehmen Sie nur welche von zuverlässigen Anbietern.
Zuverlässige Anbieter für Smartphones und Tablets finden Sie im "Google Play Store" (für Android) oder im "Apple Store" (für iOS).
Mehr dazu können Sie in unserem Buch ab Seite 53 lesen.

Viele Geräte haben schon Programme oder Apps installiert.
Deinstallieren (löschen) Sie die, wenn Sie sie nicht brauchen.
Dann haben Sie mehr Platz auf dem Gerät und sind sicherer.
Achtung: Manche Geräte haben Schad-Programme vorinstalliert.

Geben Sie dem Gerät ein gutes Passwort oder ein gutes Wisch-Zeichen.
Wie das geht steht in unserem Buch auf Seite 44.
Das finden Sie bei "Einstellungen" und "Sicherheit".
Schauen Sie nach, ob es für das Gerät schon Updates gibt.
Wenn ja, installieren Sie die.

Sehen Sie sich alle Einstellungen genau an.
Schalten Sie alles aus, was Sie nicht immer benutzen.
Zum Beispiel: GPS (misst, wo Sie sind) und Bluetooth (zur Kommunikation mit Geräten in der Nähe) sollten immer aus sein.
Schalten Sie GPS und Bluetooth nur an, wenn Sie es brauchen, und danach wieder aus.
Das ist wichtig für Ihre Privatsphäre.
Sonst kann jemand immer wissen, wo Sie sind.
Und der Akku des Geräts hält länger.
Bei Smartphones und Tablets schauen Sie nach, welche Berechtigungen (was erlaubt ist) die Apps haben.
Darf die App das wissen? Zum Beispiel: Darf die App Ihr Mikrofon anschalten oder Ihre Kontakte lesen?
Wenn nein, schalten Sie die Berechtigung aus.
Es kann sein, dass die App trotzdem noch gut funktioniert.
Probieren Sie es einfach aus.

Wir wünschen Ihnen viel Spaß mit Ihrem neuen Gerät und bleiben Sie sicher.

Smartes Spielzeug

Bald ist Weihnachten.
Das Kind wünscht sich ein smartes Spielzeug.
Aber was ist das überhaupt?
Und welche Gefahren haben smarte Spielzeuge?

Smarte Spielzeuge reagieren auf die Umgebung.
Zum Beispiel können sie Fragen des Kindes beantworten.
Dafür haben smarte Spielzeuge manchmal

  • ein Mikrofon
  • einen Lautsprecher
  • eine Kamera
  • GPS, das heißt, das Spielzeug weiß wo es ist
  • Verbindung mit dem Internet über WLAN
  • Verbindung mit dem Smartphone oder Laptop per Bluetooth

Smarte Spielzeuge können viele Informationen über Ihr Kind und Ihr Leben bekommen.
Wenn auch fremde Personen diese Informationen hören, kann es Probleme geben.

Zum Beispiel:

  • Jemand weiß genau, was der Familie gefällt und macht passende Werbung. Dann kauft die Familie vielleicht mehr, als sie möchte.
  • Jemand hört der Familie zu, wenn sie über den nächsten Urlaub spricht. Wenn die Familie in Urlaub ist, kann er oder sie dann einbrechen und Dinge aus der Wohnung stehlen (mitnehmen).
  • Jemand weiß etwas Peinliches (etwas, für das man sich schämt) über die Familie. Damit erpresst er die Famile. Die Familie soll viel Geld bezahlen, damit er das nicht weiter erzählt.
  • Jemand nimmt E-Mail-Adresse, Geburtsdatum und Name aus der Familie und bezahlt etwas mit dem Geld der Familie. Der Verkäufer denkt, die Familie hat das gekauft.

Das sind viele Gefahren.
Was können Sie tun?
Bevor Sie das Spielzeug kaufen, überlegen Sie:

  • Was kann das Spielzeug sehen, hören und so weiter?
  • Wo wird das gespeichert? Nur im Spielzeug oder im Internet, beim Hersteller (Firma) des Spielzeugs?
  • Wer kann das Spielzeug steuern?
  • Hatte der Hersteller schon mal Probleme mit der Sicherheit?

Wenn das Spielzeug eine Verbindung mit dem Internet oder Smartphone hat: Gibt es ein Passwort? Können Sie das Passwort ändern?

Dann entscheiden Sie, ob Sie das smarte Spielzeug kaufen möchten.
Achtung: Manche smarten Spielzeuge sind in Deutschland verboten.
Ein deutscher Verkäufer darf ein verbotenes Spielzeug nicht verkaufen.
Deshalb kaufen Sie kein Spielzeug aus dem Ausland.

Wenn Sie das smarte Spielzeug gekauft haben, geben Sie dem Spielzeug ein gutes Passwort.
Wie man ein gutes Passwort macht, haben wir in unserem Buch auf S. 44 aufgeschrieben.
Machen Sie das Spielzeug aus, wenn das Kind es nicht benutzt.
So kann das Spielzeug nichts aufnehmen.
Und die Batterien oder Akkus halten länger.
Wenn das Spielzeug ein Update (Verbesserung vom Programm) hat, installieren Sie es.

Viele dieser Tipps hat das BSI in schwerer Sprache aufgeschrieben.

Lassen sich IT und Umweltschutz kombinieren (zusammenbringen)?

Nachdenken

Viele Menschen wollen die Umwelt und das Klima schützen.

Sie wollen aber nicht auf ihre elektronischen Geräte verzichten.

Passt das zusammen?

Wir sagen: Ja, das passt.

 

Was kann ich selber tun?

- Ziehen Sie das Ladegerät vom Strom, wenn Sie Ihr Gerät fertig geladen haben.

   Das spart Strom und Ihr Ladegerät hält länger.

- Schalten Sie den Datenverkehr, das WLAN und Bluetooth aus,

   wenn Sie es nicht brauchen, zum Beispiel nachts.

   Das spart Strom.

   Sie müssen Ihr Gerät weniger laden.

   Der Akku vom Gerät hält länger.

- Packen Sie Ihre elektronischen Geräte sicher ein, wenn Sie unterwegs (nicht zuhause) sind.

   Dann gehen Ihre Geräte nicht so leicht kaputt.

- Überlegen Sie: Kann ich mein Smartphone mit einer Display-Schutzfolie oder einer Hülle besser schützen?

- Wenn etwas passiert ist:

   Trocknen Sie nasse Geräte, bevor Sie sie wieder anschalten. Sonst geht es vielleicht beim Anschalten kaputt.

   Fragen Sie in einer Werkstatt, wie viel eine Reparatur oder das Wechseln von einem Akkus kostet.

- Sie möchten ein neues Gerät kaufen.

   Überlegen Sie: Brauche ich wirklich ein neues Smartphone oder einen neuen Laptop?

- Kaufen Sie möglichst (wenn es geht) ein gutes Gerät mit einem modernen (neuen) Betriebssystem (Programme, die das Gerät zum Arbeiten  braucht).

   Ein gutes Gerät hält vielleicht länger als ein billiges.

   Für ein modernes Betriebssystem bekommen Sie länger Updates (Aktualisierungen) und bleiben länger sicher.

- Wenn Sie wenig Geld haben, können Sie ein „Refresh-Gerät“ mit Garantie kaufen.

   Ein Refresh-Gerät ist ein „Second-hand-Gerät“ und wurde in einer Werkstatt genau geprüft.

   Aber: Achten Sie auf die Garantie.

- Wenn Sie ein neues Gerät haben:

   Überlegen Sie: Wer kann vielleicht mein altes Gerät noch gebrauchen oder kann ich es verkaufen?

   Entsorgen (wegwerfen) Sie alte Geräte richtig. In vielen Städten gibt es besondere Sammelstellen für elektronische Gerät.

   Achtung: Löschen Sie alles auf Ihren Geräten, bevor Sie die Geräte weggeben oder wegwerfen!

 

Was kann ich sonst noch tun?

Sie können sich informieren, wie ökologisch (gut für die Umwelt) Internetseiten oder Internetanbieter (Firmen im Internet) arbeiten, zum Beispiel mit Ökostrom (ökologisch hergestellten Strom).

Benutzen (nehmen) Sie dann die Internetseite oder den Anbieter, der ökologisch arbeitet.

 

Es gibt zum Beispiel ökologische Suchmaschinen (Internetseiten für eine Suche).

Solche ökologischen Suchmaschinen benutzten Ökostrom.

Manche von diesen Suchmaschinen lassen Bäume pflanzen.

Solche ökologischen Suchmaschinen sind zum Beispiel

Ecosia und Quant verwenden (nehmen) die Suchergebnisse von Bing.

Metager findet seine Suchergebnisse in mehreren Suchmaschinen.

Mit ecosia suchen Sie nicht so privat wie mit den sicheren Suchmaschinen Qwant und Metager.

Mehr Informationen zu sicheren Suchmaschinen finden Sie in unserem Artikel „Google und andere Suchmaschinen“. 

Google und andere Suchmaschinen

Suchmaschinen sind Internetseiten, mit denen Sie im Internet nach bestimmten Stichwörtern (Wörtern) suchen können.

Google ist die Suchmaschine, die am meisten benutzt wird.

Deshalb sagen wir oft „wir googlen“, wenn wir eine Suchmaschine benutzen.

 

Gibt es auch andere Suchmaschinen?

Ja, die gibt es, zum Beispiel: bing, web.de, T-Online und Yahoo.

Aber:

Es gibt nur 2 große Suchmaschinen: Google und Bing.

Alle anderen Suchmaschinen verwenden (nehmen) die Suchergebnisse von Google oder Bing.

Web.de und T-Online verwenden die Ergebnisse von Google.

Yahoo verwendet die Ergebnisse von Bing.

 

Das sollten Sie wissen

Google und Bing speichern alles, nach dem Sie suchen.

Das heißt: Nach einiger Zeit „wissen“ diese Suchmaschinen sehr viel über Sie. Zum Beispiel:

  • Welche Hobbys Sie haben.
  • Was Sie gerne essen.
  • Was Sie gerne lesen.
  • Was für Krankheiten Sie haben.
  • Was Sie für Probleme haben.

Dieses Wissen benutzen die Suchmaschinen, um Ihnen Werbung zu schicken.

Es ist Werbung, die ganz genau zu Ihnen passt.

Sie kaufen dann vielleicht mehr, als Sie wollen und brauchen.

Sie geben oft mehr Geld aus.

Vielleicht wird das Wissen über Sie auch an andere Firmen verkauft.

 

Achtung!

Geben Sie keine Internetadressen in das Suchfenster Ihrer Suche ein.

Tippen Sie die Internetadresse immer in das kleine Eingabefeld von Ihrem Internetbrowser.

Warum?

Sonst kennt Ihre Suchmaschine auch noch alle Internetseiten, die Sie benutzen.

Auch wenn Sie gar nicht danach gesucht haben.

Dann hat die Suchmaschine noch mehr Informationen über Sie.

 

 Geben Sie die Internetadresse in die Adresszeile des Browsers ein

 

Gibt es auch Suchmaschinen, die keine Informationen über Sie sammeln?

 

Sichere Suchmaschinen sind zum Beispiel:

 

Startpage verwendet die Suchergebnisse von Google.

Duckduckgo und Qwant verwenden die Suchergebnisse von Bing.

Metager findet seine Suchergebnisse in mehreren Suchmaschinen.

Alle diese Suchmaschinen speichern Ihre Anfragen (Fragen, Wörter) nicht und geben Ihre Anfragen anonym an Google oder Bing weiter.

Das heißt:

  • Sie geben keine Informationen über sich weiter.
  • Was privat ist, bleibt bei der Suche privat.

 

Überlegen Sie:

Will ich zu einer Suchmaschine wechseln, die meine Privatsphäre (was privat ist) schützt?