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Wenn die Versicherten nicht wider-sprechen (nein sagen):

Bekommen im Frühjahr alle gesetzlich Versicherten (Personen,

die in einer gesetzlichen Kranken-Versicherung sind)

eine elektronische (auf Computern) Patienten-Akte (ePA).

Deshalb: Es ist gut, sich über die ePA zu informieren.

Wir haben schon viele Informationen zur ePA für Sie

in diesen Artikeln aufgeschrieben:

-  „ePA – Was ist das?“

-  „Was ist neu und anders durch die ePA?“

-  „Muss ich jetzt etwas tun?

-  „Zugriff auf Ihre ePA

-  „Zugriff von Praxen, Krankenhäusern und Apotheken auf Ihre ePA

-  „Einstellen von Informationen in Ihre ePA durch Arzt-Praxen und Krankenhäuser

Hier in diesem Artikel können Sie lesen, wer auch noch Informationen ich Ihre ePA einstellen (hochladen

und speichern) kann.

 

 

Wer kann Informationen in Ihre ePA einstellen?

-  Arzt-Praxen und Krankenhäuser sind verpflichtet (müssen) bestimmte Informationen

   in Ihre ePA einstellen.   

   Mehr dazu können Sie in unserem Artikel lesen:

   „Einstellen von Informationen in Ihre ePA durch Arzt-Praxen und Krankenhäuser“.

-  Medikamente werden vom E-Rezept (elektronisches Rezept) automatisch

   in die Medikamenten-Liste von Ihrer ePA übertragen (hierhin geschrieben).

-  Apotheken können bald auch von Ihnen gekaufte Medikamente in die Medikamenten-Liste

   in Ihre ePA eintragen (schreiben).

-  Therapeuten (Personen, die Sie behandeln) können auch bald Informationen in Ihre ePA einstellen.

-  Kranken-Versicherungen (Kranken-Kassen) können Informationen in Ihre ePA einstellen.

 

Einstellen von Informationen in Ihre ePA

Das Einstellen von Informationen geht:

-  Meistens nur, wenn Sie den Zugriff auf Ihre ePA erlauben.

-  Und: Wenn Sie dem Einstellen dieser bestimmten Informationen in Ihre ePA nicht

   wider-sprechen.

-  Für das Einstellen von manchen Informationen müssen Sie fragen.

   Sonst werden diese Informationen nicht eingestellt.

   Das heißt:  

   Wenn Sie das Einstellen von diesen besonderen Informationen möchten,

   müssen Sie jedes Mal danach fragen.

   Zum Beispiel bei Therapeuten und in der Apotheke.

 

Einstellen von Medikamenten in Ihre ePA

Ihre Medikamente werden automatisch in die Medikamenten-Liste von der ePA eingetragen,

wenn die Medikamente über ein E-Rezept verschrieben wurden.

Andere Medikamente stehen nicht in der Medikamenten-Liste von Ihrer ePA.

Zum Beispiel die Medikamente, die Sie selber bezahlen müssen.

Aber: Die Apotheke kann auch bald alle anderen Medikamente und Nahrungs-Ergänzungs-Mittel

in die Medikamenten-Liste von Ihrer ePA eintragen.

Wenn Sie das möchten.

Nahrungs-Ergänzungs-Mittel sind zum Beispiel Vitamine oder Mineral-Stoffe,

die Sie ergänzend (mehr) zu Ihrer Nahrung (Essen) einnehmen (schlucken).

Einstellen von Informationen durch Therapeuten

Therapeuten können auch bald Informationen in Ihre ePA einstellen.

-  Wenn Sie das möchten.

-  Und: Wenn die Therapeuten an die „TI“ angeschlossen sind (eine Verbindung haben).

   TI ist die Abkürzung für „Telematik-Infra-Struktur“.

   Die TI ist  ein besonders sicheres Internet für alles, was mit der Gesundheit zu tun hat.

Informationen von Therapeuten können wichtig für Ihren Arzt sein, wenn er Ihre weitere

(nächste) Behandlung plant.

Einstellen von Informationen durch Kranken-Versicherungen

Kranken-Versicherungen stellen Abrechnungs-Daten automatisch in Ihre ePA ein,

wenn Sie dem Einstellen nicht wider-sprechen.

Abrechnungs-Daten sind Informationen, was die Krank-Versicherung für Sie bezahlt hat.

Zum Beispiel für:

-  Arzt-Besuche

-  Untersuchungen

-  Medikamente

-  Hilfs-Mittel (was für Ihre Gesundheit noch gebraucht wird)

-  Behandlungen

-  Krankenhaus-Behandlungen

Aber: Das Einstellen von Abrechnungs-Daten geht nicht sofort.

Es braucht manchmal einige Wochen, bis die Abrechnungs-Daten in Ihrer ePA sind.

Kranken-Versicherungen stellen auch ältere Unterlagen über Ihre Gesundheit in Ihre ePA ein:

-  Wenn Sie das möchten.

-  Wenn Sie der Kranken-Versicherung diese Unterlagen geben.

-  Wenn es weniger als 20 Unterlagen in der Zeit von 24 Monaten sind.

 

Einstellen von Informationen durch Sie selber

Wenn Sie denken, dass bestimmte Informationen über Ihre Gesundheit wichtig sind:

Dann können Sie selber auch Informationen in Ihre ePA einstellen.

Zum Beispiel:

-  ältere Arzt-Briefe

-  ältere Befunde (Unterlagen / Papiere)

-  ältere Untersuchungs-Ergebnisse

-  ältere Röntgen-Aufnahmen

-  Daten (Informationen) von Ihrer Smart-Watch (intelligente Uhr) oder von Ihrem

   Fitness-Tracker (speichert Daten über Ihre körperliche Fitness)

-  Daten aus Ihrer DiGA (Digitale Gesundheits-Anwendung)

   DiGA sind besondere medizinische Apps für lang dauernde Krankheiten.

   Mit diesen Apps soll das Leben von Patienten mit lange dauernden Krankheiten

   besser werden.

   Ärzte können eine DiGA verschreiben und die Kranken-Versicherung bezahlt dann

   für diese DiGA.

-  Informationen aus einem Tagebuch, das Sie über Ihre Krankheit führen (schreiben).

   Zum Beispiel eine Liste mit Ihren Blut-Druck-Werten oder ein Tagebuch, wie stark

   Ihre Schmerzen sind.

Diese wichtigen Informationen speichern Sie zuerst auf Ihrem Smartphone, auf Ihrem Tablet

oder auf Ihrem Computer.

Dann können Sie diese Informationen von dort in Ihre ePA hochladen.

Das geht mit vielen Datei-Typen.

Zum Beispiel:

-  als „jpg“ oder „png“

-  als „PDF“

-  als „Word-Datei“

Dann können Ärzte in einer Praxis oder im Krankenhaus diese wichtigen Informationen auch

in Ihrer ePA lesen.

 

Im nächster Artikel können Sie Informationen lesen zur Sicherheit von Ihre Gesundheits-Informationen

in der ePA.