Digitale Gesundheit – Teil 2: Was gehört dazu?

Digitale Gesundheit meint:

Computer speichern und transportieren Informationen

über die Gesundheit von Menschen.

In Zukunft werden Computer auch mehr und mehr

in der Medizin helfen können.

Und auch in der Pflege (Hilfe für kranke und alte Menschen).

 

Vielleicht haben Sie kein gutes Gefühl bei so viel Technik

in der Medizin.

Vielleicht denken Sie:

Ich verstehe das alles nicht.

Ich kann damit nicht arbeiten.

Wir denken:

Sie können das lernen.

Nehmen Sie sich Zeit dafür.

Wir erklären Ihnen das Wichtigste Schritt für Schritt.

 

 

Die digitale Gesundheit hat viele Vorteile (Gutes).

Zum Beispiel:

-  Informationen können schneller von einem Arzt zum anderen Arzt geschickt werden.

   Oder von einem Arzt zum Krankenhaus und vom Krankenhaus zum Arzt.

   Oder von einem Arzt zu einem Therapeuten (jemand, der Kranke behandelt / Kranken hilft)

   Und vom Therapeuten zum Arzt.

-  Alle an einer Behandlung Beteiligten (Personen, die mitmachen) und der Patient (Kranker) haben

   die gleichen Informationen.

   Dann kann die Behandlung besser sein.

-  Es können auch alte Informationen digitalisiert (auf Computer gebracht) werden.

   Und dann von Ärzten, von Therapeuten und von den Patienten gelesen werden.

   Dann kann vielleicht besser behandelt werden.

-  Patienten können bald für jede Information entscheiden, welcher Arzt, welches Krankenhaus

   und welcher Therapeut eine Information lesen darf.

   Dann bleiben die Informationen über Ihre Gesundheit privater.

-  Es gibt weniger Fehler beim Ausgeben von Medikamenten.

   Es gibt weniger Fehler beim Lesen der Verordnungen (was der Arzt aufschreibt) von Therapien.

-  Die Abrechnung (Bezahlen) von Behandlungen und Medikamenten wird für die Krankenkassen leichter.

 

Aber: Die digitale Gesundheit hat auch Nachteile (nicht Gutes).

Zum Beispiel:

-  Sie machen einen Fehler beim Erlauben (sagen ja), wer Daten (Informationen) über Ihre Gesundheit

   oder Ihre Behandlung lesen darf.

   Dann wissen mehr Ärzte oder mehr Therapeuten von Ihrer Gesundheit, als Sie wollen.

-  Die Daten über Ihre Gesundheit können vielleicht von fremden Personen gelesen werden.

   Das kann passieren, wenn Ihre Daten nicht sicher sind.

-  Manche Informationen oder zu viele Informationen über Ihre Gesundheit machen Ihnen vielleicht Angst.

   Zum Beispiel:

   Sie haben ein krankes Herz.

   Sie sind unsicher, ob Ihr Herz wirklich gut arbeitet.

   Sie messen sehr oft Ihren Blutdruck und Ihren Puls (Zeichen, wie oft das Herz schlägt).

   Das macht Sie nervös und Sie messen noch öfter.

   Das kann Ihnen großen Stress machen.

 

Vielleicht fragen Sie sich: Ist die digitale Gesundheit gut oder schlecht?

Auf diese Frage gibt es keine einfache Antwort.

Sicher ist: Das Gesundheitswesen (alles, was mit Gesundheit zu tun hat) wird immer digitaler.

In Zukunft unterstützen (helfen) Computer auch mehr und mehr die Arbeit von Ärzten.

Und: Es wird Computer-Programme geben, die bei der Therapie helfen.

Was können Sie tun, um sich sicher bei der digitalen Gesundheit zu fühlen?

-  Informieren Sie sich über die Bereiche (Teile) der digitalen Gesundheit.

-  Viele Angebote (Sachen, die Sie machen können) von der digitalen Gesundheit sind freiwillig (Sie können sagen,

   ob sie das wollen oder nicht).

   Entscheiden Sie bewusst (mit Nachdenken):

     ~  Ist dieses Angebot von der digitalen Gesundheit gut für mich.

         Oder: Ist dieses Angebot nicht gut für mich.

     ~  Will ich dieses Angebot jetzt nutzen (damit arbeiten).

     ~  Will ich dieses Angebot vielleicht später nutzen.

     ~  Will ich dieses Angebot gar nicht nutzen.

-  Informieren Sie sich:

     ~  Welche Geräte brauche ich, um die Angebote zu nutzen?

     ~  Was sollte ich wissen und können, um die Angebote sicher zu nutzen?

Sie denken vielleicht:

Ich muss mich viel informieren, viel lernen und viel nachdenken.

Ja, das ist richtig.

Aber: Die Vorteile der digitalen Gesundheit können Sie nur sicher nutzen, wenn Sie sich informieren.

Und: Wir alle müssen uns erst über die digitale Gesundheit informieren.

Denken Sie daran:

Auch für einen Führerschein müssen wir viel lernen.

Aber: Es ist gut, wenn wir einen Führerschein haben und Auto fahren dürfen.

Ohne Führerschein können wir nicht Auto fahren.

Und: wir können die Vorteile vom Autofahren nicht nutzen.

 

In den nächsten Artikeln erklären wir Ihnen:

-  Welche Geräte Sie brauchen, um die Anwendungen der digitalen Gesundheit zu nutzen.

   "Was brauchen Sie für digitale Gesundheits-Angebote - die Technik"

-  Wie Sie Ihre Geräte einstellen, damit Sie sicher und privat mit Ihren Geräten arbeiten können.

-  Wie Sie gute und richtige Informationen über Krankheiten im Internet finden können

   und dabei möglichst privat bleiben.

-  Was die elektronische Krankmeldung ist.

   Und: Was Sie jetzt noch Ihren Arzt zur elektronischen Krankmeldung fragen sollten.

-  Was das e-Rezept (elektronische Rezept) ist.

   Und: Wie Sie mit dem e-Rezept arbeiten können.

-  Was die elektronische Patientenakte ist.

   Und: Wie Sie die elektronische Patientenakte nutzen können.

-  Was GesundheitsApps (Gesundheits-Programme) und Wellness-Apps sind.

   Und: Welche GesundheitsApps Ihnen der Arzt verschreiben kann.

   Und: Wie Sie sichere Wellness-Apps finden können.

   Wie Sie solche Apps möglichst privat einstellen können.

-  Was Telemedizin ist.

   Und: Wie Sie die Telemedizin nutzen können.

-  Was eine anonyme (man weiß nicht von wem) Datenspende (Sie geben Informationen von sich

   an Wissenschaftler / Forscher) ist.

-  Was Sie über „personalisierte Medizin“ (an einen Patienten angepasste Medizin) wissen sollten.

-  Wie kranke und alte Menschen durch digitale Technik unterstützt werden können.

   Zum Beispiel durch „Smart Home“ (intelligentes Zuhause).  

-  Was in der Zukunft alles in der Medizin noch digitaler werden wird.

   Und: Worauf Sie dabei achten (aufpassen) sollten.

 

Sie werden sehen:

Es ist gar nicht so schwer, diese Sachen zu lernen.

Fangen Sie einfach an.

Wir helfen Ihnen gerne dabei.