Aktuelles

Lesen Sie die aktuellen Informationen.

 

Überlegen Sie, ob diese Informationen für Sie wichtig sind

und ob Sie aktiv werden müssen.

 

Sie haben eine Frage? Schreiben Sie uns: kontakt at it-sicherheit-ganz-leicht.de

Corona-Virus: Gut informiert ist besser als Fake-News

Fake-News sind falsche Nachrichten.

Diese falschen Nachrichten sehen wie richtige Nachrichten aus. Aber: Sie sind falsch.

Viele Fake-News machen Angst.

Mehr zu Fake-News finden Sie in unserer Broschüre auf der Seite 17.

 

Informieren Sie sich richtig über das Corona-Virus:

- Wichtige Informationen in Leichter Sprache gibt es vom "Bundes-Gesundheits-Ministerium".

- Lesen Sie alles Wichtige in Leichter Sprache auch auf der Internetseite von der „Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung“

- Sehen Sie in Bildern, wie Sie sich und andere schützen können.

- Mehr Informationen finden Sie bei spektrum.de.

- Nachrichten zum Corona-Virus und anderen aktuellen Themen finden Sie in dieser Liste.

 

Gut informiert ist besser und macht sicherer.

 

 

- Lesen Sie alles Wichtige auf der Internetseite vom „Robert-Koch-Institut

- Oder informieren Sie sich auf der Internetseite von Ihrem Gesundheitsamt.

   Sie finden diese Internetseite so:

  Geben Sie in Ihre Suche das Wort „Gesundheitsamt“ und den Namen von Ihrem Bundesland, von Ihrer Stadt oder von Ihrem Kreis ein.

Leider sind diese Informationen nicht in Leichter Sprache.

 

Wie können Sie Ihr Smartphone privater machen?

Das können Sie tun, damit Ihr Smartphone weniger Informationen über Sie weitergibt:

Gehen Sie in das Menü von Ihrem Smartphone. Das Symbol (Zeichen) sind oft mehrere Striche übereinander.

Im Menü gehen Sie in die Einstellungen. Das Symbol ist oft ein Zahnrad.

 

Beim Betriebssystem iOS suchen Sie das Wort „Datenschutz“.

Dort finden Sie das Wort „Werbe- und Analysedaten“.

Dort können Sie die Weitergabe von Informationen einschränken (kleiner machen).

 

Beim Betriebssystem Android gibt es verschiedene Situationen in den Einstellungen:

Unter dem Wort „Google“ finden Sie viele Funktionen (was gemacht werden kann).

Sehen Sie sich alle Funktionen an. Überlegen Sie, welche Funktionen sie brauchen. Alle anderen Funktionen schalten Sie aus.

Vielleicht finden Sie unter „Google“ auch das Wort „Werbung“ und dort „Personalisierte Werbung“. Die „Personalisierte Werbung“ können Sie deaktivieren.

Unter „Sicherheit & Standort“ finden Sie „Mein Gerät finden“. Hier können Sie auch deaktivieren.

 

Kontrollieren Sie auch die Berechtigungen der Apps auf Ihrem Smartphone.

In den Einstellungen suchen Sie nach den Wörtern „Apps“ oder „meine Apps“ und tippen darauf.

So finden Sie eine Liste von allen Ihren Apps. Sie tippen auf eine App.

Dann kommen Sie zu den Einstellungen für diese App.

Unser Tipp: Deinstallieren oder deaktivieren Sie alle Apps, die Sie nicht brauchen.

 

Suchen Sie das Wort „Berechtigungen“. Dort sehen Sie, was eine App darf.

Überlegen Sie, was diese App für ihre Arbeit braucht.

Alles andere verbieten Sie der App.

Zum Beispiel sollte eine App für Kochrezepte nicht das Mikrofon benutzen und Ihren Standort weitergeben können.

Die App, um Ihnen den Weg zu zeigen, muss Ihren Standort weitergeben können.

Sonst funktioniert diese App nicht. Aber sie braucht kein Mikrofon.

 

Wenn Sie Benachrichtigungen nicht erlauben oder wenn Sie eine App deaktivieren, kann Ihr Smartphone diese Nachricht zeigen:

Wenn du diese Berechtigung deaktivierst, funktionieren grundlegende Funktionen deines Geräts möglicherweise nicht mehr ordnungsgemäß.

Testen Sie, ob Ihr Smartphone doch noch normal arbeitet. Meistens tut es das.

 

Leider müssen Sie für jede App die Berechtigungen einzeln verbieten machen.

Wissen Sie, was Ihr Smartphone alles macht?

Auf Ihrem Smartphone sind ein Betriebssystem und viele Apps.

Das Betriebssystem braucht das Smartphone, um zu arbeiten.

Die bekanntesten Betriebssysteme sind „Android“ von Google und „IOS“ von Apple.

 

Apps sind Programme, die Ihnen viel helfen:

Apps zeigen Ihnen den Weg.

Apps sagen Ihnen, wie das Wetter wird.

Apps helfen Ihnen beim Trainieren oder beim Abnehmen.

Apps wecken Sie.

Apps verbinden Sie mit Ihren Freunden.

Es gibt Apps für viele Situationen und Hobbys.

Und viele Apps können Sie kostenlos benutzen.

 

Arbeiten das Betriebssystem und Apps wirklich kostenlos für Sie?

Wir sagen: „Nein“

Sie bezahlen kein Geld, wenn Sie „kostenlose“ Apps benutzen.

Aber Sie bezahlen mit Informationen über sich.

 

Welche Informationen sammeln das Betriebssystem und Apps über Sie?

Viele Apps geben Ihren Standort an die Firma weiter, die diese Apps machen. Manchmal gibt auch das Betriebssystem Ihren Standort weiter.

Oft geben die Apps auch weiter, welche anderen Apps Sie auf Ihrem Smartphone benutzen und wie oft.

Das heißt: Diese Firmen wissen genau,

- wo Sie jetzt sind und wo Sie zu welcher Zeit waren,

- was Sie gerne machen.

Wenn Sie auch noch in Social Media (Sozialen Medien) aktiv sind, können diese Firmen leicht herausfinden (erkennen), wer Sie sind.

Das geht über die Informationen, die Sie selber auf den Social Media schreiben.

Und die Firmen finden über Ihre Informationen zum Beispiel auch heraus,

- wie alt Sie sind,

- wo Sie wohnen,

- wo Sie arbeiten,

- welche Hobbys Sie haben,

- welche Freunde Sie haben,

- mit wem Sie sich gerade treffen,

- bei welchem Arzt Sie sind oder bei welcher Beratungsstelle,

- bei wem Sie übernachten (schlafen).

Sie kennen die Firmen nicht, aber die Firmen kennen Sie ganz genau.

Wollen Sie das?

 

Die Firmen verdienen sehr viel Geld mit den Informationen über Sie.

Denn die Firmen verkaufen diese Informationen.

Dann bekommen Sie ganz genau zu Ihnen passende Werbung. Und Sie kaufen mehr und geben mehr Geld aus, als Sie vielleicht wollen.

Jeder Einzelne ist für diese Firmen interessant – auch Sie!

Mehr über den Schutz Ihrer Privatsphäre können Sie in unseren allgemeinen Tipps lesen.

 

Was können Sie tun, damit die Apps nicht so viele Informationen über Sie sammeln?

Das haben wir hier aufgeschrieben.

Wichtige Nachricht für Nutzer von Windows 7

Achtung

Achtung: Ihr PC ist nicht mehr sicher.

Warum? - Microsoft hat am 14.1.2020 die letzten Updates (Verbesserungen) für Windows 7 herausgegeben.

Mit den Updates werden Fehler in Programmen korrigiert und das Programm verbessert.

Über Fehler in Programmen können Hacker (Angreifer) Ihren PC steuern oder Ihre Passwörter lesen, auch Ihr Passwort für das Online-Banking.

Das kann gefährlich für Sie sein.

 

Was könnten Sie tun, um Ihren PC wieder sicher zu machen?

Machen Sie ein Upgrade (große Verbesserung, auf eine neue Version umstellen) auf Windows 10.

Dann bekommen Sie wieder regelmäßig Updates.

 

Wie geht das Upgrade auf Windows 10?

Legen Sie Ihren Lizenz-Schlüssel (Berechtigungs-Schlüssel) für Windows 7 bereit.

Den Lizenz-Schlüssel nennt man auch „Product Key“.

Oft finden Sie den Lizenz-Schüssel auf einem Aufkleber auf dem Gerät oder im Gerät, zum Beispiel im Fach vom Akku.

Gehen Sie im Internet auf die Seite vom „Windows 10-Upgrade-Assistent“.

Diese Seite finden Sie unter: https://www.microsoft.com/de-de/software-download/windows10

Die 2. Überschrift auf der Seite heißt: „Sie möchten Windows 10 auf Ihrem PC installieren?“

Gehen Sie auf den blauen Button (Knopf, Schaltfläche) „Tool herunterladen“.

Eine genaue Anleitung finden Sie unter dem Button. Klicken Sie auf „Upgrade dieses PC auf Windows 10 mithilfe des Tools“.

Bisher war das Upgrade auf Windows 10 kostenlos, wenn Sie Ihren Lizenz-Schlüssel von Windows 7 oder Windows 8 eingeben konnten.

Viel Erfolg beim Installieren von Windows 10.

Kontaktloses Bezahlen

Sie haben das bestimmt schon mal gesehen: Statt mit Geldscheinen bezahlt jemand mit dem Smartphone oder mit seiner Uhr.
Oder Ihre Bank sagt Ihnen, sie müssen Ihre Bank-Karte nicht mehr in das Gerät in der Kasse rein stecken.
Kurz über das Gerät halten ist genug.

Aber: Wie funktioniert das?
Und wie gut sind die neuen Bezahl-Methoden für Ihre Privatsphäre?

Ihre Bank-Karte oder Ihr Smartphone benutzen eine besondere Kommunikation.
Diese Kommunikation heißt "near field communication", die Abkürzung dafür ist NFC.
Das heißt, Ihre Bank-Karte oder Ihr Smartphone schicken Daten durch die Luft an das Gerät in der Kasse.
Das geht nur, wenn die Bank-Karte oder das Smartphone sehr nah am Gerät sind.
Der Abstand muss weniger als 10 Zentimeter sein.
Auf Ihrem Smartphone brauchen sie noch eine App zum Bezahlen.
Weil die Daten durch die Luft geschickt werden, heißt diese Art zu Bezahlen auch "kontaktlos".

Manche Verkäufer sagen, das Bezahlen mit "near field communication" ist schneller.
Und sie müssen kein Bargeld anfassen.
Bargeld fassen viele Leute an, auch Leute, die krank sind oder dreckige Hände haben.
Außerdem schreiben das Smartphone oder die Bank auf, was Sie wann gekauft haben.
So müssen Sie keine Kassen-Zettel mehr aufheben und wissen genau, wofür Sie Ihr Geld ausgegeben haben.

Aber: Wenn jemand sieht, was Sie wann gekauft haben, kann er diese Daten benutzen.
Zum Beispiel, um Ihnen Werbung zu schicken.
Dann kaufen Sie vielleicht mehr ein, als Sie wollen.
Und was ist, wenn Sie Ihr Smartphone verlieren?
Außerdem: Programmierer von Smartphones und Bezahl-Apps machen Fehler.
Manchmal finden Hacker (böse Programmierer) diese Fehler und können so von Ihrem Geld einkaufen.

Überlegen Sie sich genau, ob Sie kontaktlos bezahlen möchten.
Installieren Sie die App zum Bezahlen mit dem Smartphone nur aus vertrauenswürdigen (guten) Quellen.
Für Android ist das der "Google Play Store" und für iOS der "Apple Store".
Mehr dazu haben wir in unserem Buch ab S. 53 aufgeschrieben.
Machen Sie alle Updates, die es für Ihr Smartphone und für die Bezahl-App gibt.

Wenn Sie mit dem Smartphone bezalen, sperren Sie das Smartphone mit einem guten Passwort oder einem komplizierten Wisch-Code.
Dazu finden Sie mehr in unserem Buch ab Seite 43.
Machen Sie die Bezahl-App und die "near field communication" nur an, wenn Sie bezahlen wollen, und danach wieder aus.
Dann hält der Akku länger.
Und es ist für Betrüger  schwerer, ohne Ihr Wissen zu bezahlen.
Stellen Sie Ihre Bezahl-App so ein, dass sie automatisch aufhört zu bezahlen, wenn die Pin oder das Passwort zu oft falsch sind.
So kann niemand ausprobieren, was Ihre Pin oder Ihr Passwort sind, und dann mit Ihrem Geld bezahlen.

Wenn Sie Ihre Bank-Karte oder Ihr Smartphone verlieren: Rufen Sie sofort die Bank an.
Es gibt auch eine Notfallnummer, um den Verlust (das Verlieren) der Bank-Karte zu melden.
Diese Notfallnummer gilt für alle Banken: 116116.
Dann sperrt (macht zu) die Bank die Bezahl-Funktion und niemand kann mehr bezahlen.
Sie bekommen eine neue Bank-Karte.
Das Bezahlen mit dem Smartphone können Sie auch wieder freischalten (aufmachen), wenn Sie ein neues Smartphone haben oder Ihres wiedergefunden haben.

Schauen Sie regelmäßig bei Ihrer Bank nach: Sind alle Bezahlungen richtig?
Wenn nein, rufen Sie sofort Ihre Bank an.

Über NFC und kontaktloses Bezahlen hat auch der BSI Informationen in normaler Sprache aufgeschrieben.