Aktuelles

Lesen Sie die aktuellen Informationen.

 

Überlegen Sie, ob diese Informationen für Sie wichtig sind

und ob Sie aktiv werden müssen.

 

Sie haben eine Frage? Schreiben Sie uns: kontakt at it-sicherheit-ganz-leicht.de

Überprüfen Sie Ihre Einstellungen auf Social Media

Wenn Sie einen neuen Beitrag auf Social Media (sozialen Medien) schreiben, wer kann das sehen?

Alle, oder nur Ihre Freunde?

Wir erklären Ihnen, wo die Einstellungen sind und welche Einstellungen wichtig sind.

 

Facebook

Bei Facebook gibt es die Einstellungen für Beiträge hier:

Zuerst auf die Einstellungen gehen.

Dann auf „Privatsphäre“.

Dann auf „Deine Aktivität“.

Dort ist die Frage: „Möchtest du die Zielgruppe für Beiträge einschränken, die du mit Freunden von Freunden oder öffentlich geteilt hast?“

Dort können Sie wählen: Wer darf meine Beiträge lesen?

Wir denken: Nur Freunde ist die beste Einstellung für Ihre Privatsphäre.

 

Die Einstellungen für die Likes sollten Sie auch bearbeiten.

Ihre Likes erzählen viel darüber, was Sie mögen und gerne machen.

Gehen Sie auf Ihren Profil-Namen.

Dort klicken Sie auf „Mehr“.

Wählen Sie „Likes“ aus.

Gehen Sie auf das Symbol mit dem Stift.

Dann können Sie die Einstellungen bearbeiten.

Es gibt mehrere Kategorien (Arten von) von Likes.

Für jede Kategorie können Sie wählen, wer diese Likes sehen darf.

 

Google

Benutzen Sie Google Docs, Google Fotos, Youtube oder ein Android-Smartphone?

Dann haben Sie wahrscheinlich ein Benutzerkonto bei Google.

Das finden Sie so: Gehen Sie auf myaccount.google.com.

Oben rechts in der Ecke gibt es einen blauen Knopf.

Mit diesem Knopf können Sie sich anmelden.

Geben Sie Ihren Benutzernamen und Ihr Passwort ein.

 

Gehen sie dann auf „Datenschutz und Personalisierung“.

Dort finden Sie den „Privatsphärencheck“.

Für jede Einstellung gibt es einen kurzen Text.

Lesen Sie sich den Text durch und überlegen Sie sich: Brauche ich das? Möchte ich diese Daten mit Google teilen?

Wenn nein: Schalten Sie es aus.

Wir schalten alles aus für unser Benutzerkonto.

 

Bei Youtube können Sie Ihre Playlists und Abonnements als „privat“ markieren.

 

Wenn Sie Google Fotos benutzen für Online-Fotoalben:

Gehen Sie durch Ihre alten Fotoalben.

Brauchen Ihre Freunde die Fotos noch?

Wenn nein, gehen Sie auf „Album löschen“.

Bilder und Texte von anderen werden dann gelöscht.

Ihre Fotos bleiben aber gespeichert.

 

Haben Sie auf der Arbeit Google Docs benutzt?

Dann denken Sie daran: Wenn ein Mitarbeiter aufhört, bei Ihnen zu arbeiten, müssen Sie ihn oder sie auch aus den Google Docs entfernen.

 

Tipps für die Zukunft

Denken Sie daran: Einstellungen können sich ändern.

Sie müssen regelmäßig (immer mal wieder, zum Beispiel 3 Mal im Jahr) die Einstellungen anschauen.

Ist noch alles richtig eingestellt und privat?

Gibt es neue Knöpfe zum Einstellen?

 

Wenn Sie Social Media benutzen, dann überlegen Sie sich vorher, ob das ein gutes Bild oder ein guter Text ist.

Posten (bei Social Media schreiben) sie nicht, wenn Sie betrunken sind.

Vielleicht posten Sie auch besser nicht, wenn Sie sehr müde oder sehr wütend sind.

Überlegen Sie sich immer: Was werde ich in 5 Jahren darüber denken? Ist mir das dann peinlich?

 

Posten Sie keine Bilder, die Sie nicht selbst gemacht haben.

Sonst bekommen Sie vielleicht Ärger mit dem Bilder-Macher.

Wenn auf dem Bild Personen zu sehen sind: Fragen Sie die Personen, ob das ok ist.

 

Geben Sie keine Fake news weiter.

Fake news sind falsche Informationen.

Wenn es zu viel Fake news gibt, können wir nicht mehr wissen, was richtig ist und was nicht.

Sie können zum Beispiel bei Mimikama nachschauen, ob das eine Fake news ist.

 

Social Media Beiträge aufräumen und löschen – Teil 2

Viele Leute benutzen Social Media (soziale Medien) wie Facebook, Instagram, Twitter, YouTube und so weiter.

Viele Leute schreiben Texte und zeigen Bilder über Social Media.

Aber manchmal denken sie später: Das war keine gute Idee. Das Bild oder der Text ist mir peinlich (sich dafür schämen).

Deshalb erklären wir heute, wie Sie die peinlichen Bilder und Texte löschen können.

Noch mehr können Sie in Teil 1 lesen.

 

Bei Instagram

Wenn Sie etwas bei Instagram löschen möchten, müssen Sie die App auf Ihrem Smartphone oder Tablet benutzen.

Auf der Webseite kann man nichts löschen.

Sie können für jeden Beitrag entscheiden, ob Sie den Beitrag löschen.

Achtung: „archivieren“ bedeutet, nur noch Sie können den Beitrag sehen. Ihre Follower oder andere Instagram-Benutzer können den Beitrag nicht mehr sehen.

Aber der Beitrag ist trotzdem nicht gelöscht.

 

Wenn Sie bei Instagram nicht selbst löschen wollen, gibt es Programme.

Zum Beispiel den „Cleaner for instagram“.

Wenn Sie mehr als 50 Beiträge löschen wollen, müssen Sie aber Geld bezahlen.

Mehr als 1000 Beiträge am Tag kann kein Programm löschen.

Das geht nicht, hat Instagram gesagt.

 

Vorsicht: Alle Programme zum Löschen brauchen Ihr Instagram-Passwort.

Wenn Sie die Zwei-Faktor-Autentifizierung eingeschaltet haben, müssen Sie die wieder ausschalten.

Die Zwei-Faktor-Autentifizierung ist sicherer als ein Passwort.

Überlegen Sie deshalb, ob so ein Programm gut für Ihre Privatsphäre ist.

 

Bei Blogs

Haben Sie einen Blog?

Auch auf Ihrem Blog möchten Sie vielleicht Beiträge löschen.

Oder: die Beiträge sind nicht mehr aktuell (schon alt, jetzt nicht mehr richtig).

Dann sollten Sie die Beiträge ändern oder löschen.

Wie das geht? Das hängt von dem Programm ab, mit dem Sie den Blog schreiben.

Deshalb können wir das hier nicht genau beschreiben.

Sehen Sie in der Hilfe zu Ihrem Blog nach.

 

 

Überlegen Sie:

Social Media sind ein bisschen so wie Ihr zuhause: Manchmal müssen sie aufräumen und alte Sachen wegwerfen.

Manche Leute räumen alles auf einmal auf.

Das braucht viel Zeit und Kraft, aber dann ist es fertig.

Oder: Sie räumen mehrere Male nur ein bisschen auf.

Zum Beispiel: einmal in der Woche eine halbe Stunde. Oder jeden Tag fünf Minuten.

Das braucht nicht so viel Kraft, aber es dauert länger, bis es fertig ist.

So oder so: fangen Sie einfach an.

 

 

 

Social Media Beiträge aufräumen und löschen – Teil 1

Viele Leute benutzen Social Media (soziale Medien) wie Facebook, Instagram, Twitter, YouTube und so weiter.

Viele Leute schreiben Texte und zeigen Bilder über Social Media.

Aber manchmal denken sie später: Das war keine gute Idee. Das Bild oder der Text ist mir peinlich (sich dafür schämen).

Deshalb erklären wir heute, wie Sie die peinlichen Bilder und Texte löschen können.

 

Bei Youtube

Vielleicht haben Sie keine Videos bei Youtube hochgeladen.

Aber haben Sie Kommentare geschrieben?

Die Kommentare können auch peinlich sein.

Gehen Sie auf den „Kommentarverlauf“.

Dort können Sie alle ihre Kommentare ansehen und auch löschen.

 

Bei Facebook

Beiträge (Texte) löschen Sie bei Facebook so:

- Gehen Sie auf „Beitrage verwalten“. Das ist unter dem Kasten, wo Sie einen neuen Beitrag schreiben können.

- Markieren Sie die Beiträge, die Sie löschen wollen.

- Klicken Sie auf „weiter“.

- Klicken Sie auf „löschen“

Achtung: Wenn Sie auf „verbergen“ klicken, dann können andere den Beitrag vielleicht noch sehen.

 

Bei Facebook können Sie nicht nur Beiträge schreiben.

Sondern auch: Likes geben, etwas in die Chronik schreiben.

Die Likes erzählen, was Sie mögen. Wenn Sie etwas in die Chronik schreiben, auch.

Möchten Sie das auch löschen?

Gehen Sie ins „Aktivitätenprotokoll“.

Dort sehen Sie Likes, Beiträge und Chronik-Einträge.

Die können Sie dann löschen.

 

Es gibt bei Facebook auch Programme, die das Löschen automatisch machen.

Aber: die Programme vergessen manche Dinge oder funktionieren nicht richtig.

Deshalb überlegen Sie, ob Sie die Programme benutzen möchten. Oder ob Sie besser selbst löschen.

 

Bei Twitter

Gehen Sie auf Ihr Profil.

Dort bei „Tweets“ können Sie alle Ihre Tweets lesen.

Ist etwas peinliches dabei?

Dann klicken Sie oben rechts in die Ecke und dort auf „löschen“.

 

Sehen Sie sich bei Twitter auch Ihre Likes an.

Wenn Sie noch einmal auf das Symbol für Likes klicken, ist der Like weg.

Außerdem: Wem „folgen“ Sie?

Sie können das „Folgen“ auch löschen, wenn Sie auf „unfollow“ klicken.

 

Es gibt auch Programme, die das Löschen des „Folgens“ oder der Tweets automatisch machen.

Zum Beispiel „Tokimeki Unfollow“ und „Tweet Deleter“.

Denken Sie daran: Diese Programme brauchen Ihr Twitter-Passwort.

Und manchmal kosten diese Programme Geld.

Überlegen Sie, ob sie solche Programme benutzen möchten.

 

 

Nächste Woche kommt der zweite Teil.

Dann erklären wir, wie Sie bei anderen Social Media löschen können.

 

Wichtig: Ihre Corona-Warn-App braucht ein Update

Sie benutzen die Corona-Warn-App?

Das ist wichtig: Ihre Corona-Warn-App braucht ein Update (Verbesserung vom Programm).

Sonst kann die Warn-App nicht richtig funktionieren.

 

Das können Sie tun:

Gehen Sie auf Ihrem Smartphone in den Google-Play-Store oder in den App-Store von Apple.

Klicken Sie auf „Einstellungen“. Das Zeichen ist ein Zahnrad.

In den Einstellungen suchen Sie nach „Automatische Updates“.

Wenn Sie darauf klicken, können Sie sehen, ob bei Ihnen automatisch alle Updates für Ihre Apps heruntergeladen werden.

- Wenn die Updates automatisch heruntergeladen werden, brauchen Sie nichts mehr zu tun.

- Wenn die Updates nicht automatisch heruntergeladen werden:

 

Klicken Sie auf das Zeichen für Menü (Zeichen mit 3 Strichen übereinander).

Im Menü klicken Sie auf „Meine Apps und Spiele“.

Sehen Sie nach unter „Updates“.

Unter „Ausstehende Updates“ stehen die Apps, die Sie noch aktualisieren sollten.

Sie können alle Updates aktualisieren: Sie drücken auf den grünen Knopf

Alle aktualisieren“.

Oder: Sie suchen die Corona-Warn-App. Dort klicken Sie auf den Knopf „aktualisieren“.

 

Unser Tipp:

Stellen Sie Ihr Smartphone so ein: Alle Updates sollen immer automatisch heruntergeladen werden, wenn Sie in einem WLAN sind.

Dann sind Ihre Apps sicher und Sie verbrauchen nichts von Ihrem Datenvolumen (Menge für die Verbindung ins Internet).

 

Die Corona-Warn-App

Jetzt gibt es die Corona-Warn-App.

Und es gibt ein wichtiges Update (Verbesserung).

Die Bundesregierung sagt: Mit der Corona-Warn-App wollen wir Corona stoppen.

Aber wie funktioniert das?

Und ist die App sicher und privat?

 

Warum gibt es die App?

Das Corona-Virus ist eine Krankeit, die gefährlich sein kann.

Es gibt keine Impfung und keine Medikamente dagegen.

Deshalb gibt es nur einen Weg, das Corona-Virus zu stoppen: Möglichst wenig Menschen sollen krank werden.

Das müssen wir alle gemeinsam machen:

- die Hände waschen

- den Mund-Nasen-Schutz tragen

- Abstand halten und mit wenig Menschen eng zusammen sein

- zuhause bleiben, wenn wir krank sind

Und ganz wichig!

Wenn wir das Corona-Virus haben: Schnell alle Menschen informieren, die wir in der letzten Zeit getroffen haben.

Diese Kontakt-Personen sollten dann einen Corona-Test machen.

Wenn viele Kontakt-Personen schnell getestet werden und zuhause bleiben, können sie nur wenige andere Menschen anstecken.

Dann ist das Corona-Virus irgendwann weg.

 

Die Corona-Warn-App hilft bei der Information von Kontakt-Personen.

Denn: Sie erinnern sich vielleicht, dass Sie mit Ihrer Nachbarin gesprochen haben.

Aber Sie erinnern sich nicht mehr, mit wem Sie im gleichen Bus waren.

Oder wer neben Ihnen an der Kasse im Supermarkt war.

Diese Kontakt-Personen können Sie nicht informieren.

Aber mit der App wird das leichter.

 

Wie funktioniert die Corona-Warn-App?

Wir erklären das an einem Beispiel.

Anna und Ben sitzen am Montag nebeneinander in der S-Bahn. Sie kennen sich nicht.

Sie haben beide die Corona-Warn-App auf ihrem Smartphone.

Annas und Bens Smartphones schicken kurze Nachrichten.

Sie schicken diese Nachrichten mit Bluetooth.

Außerdem hören Annas und Bens Smartphone, ob es Nachrichten von anderen Corona-Warn-Apps gibt.

Also: Annas Smartphone hört Bens Smartphone und Bens Smartphone hört Annas Smartphone.

Anna und Ben fahren zusammen 20 Minuten.

Annas Corona-Warn-App merkt sich die Nachricht von Bens Corona-Warn-App.

Und Bens Corona-Warn-App merkt sich die Nachricht von Annas Corona-Warn-App.

Anna wird am Mittwoch krank.

Ihre Ärztin macht einen Corona-Test.

Am Donnerstag weiß Anna: Sie hat Corona.

Anna möchte alle Kontakt-Personen informieren.

Aber Anna kennt Bens Namen nicht und auch nicht seine Telefonnummer oder Adresse.

Vielleicht hat sie Ben auch schon vergessen.

Das Labor, das Annas Corona-Test gemacht hat, gibt ihr einen QR-Code (Bild mit schwarzen und weißen Punkten).

Annas Corona-Warn-App liest diesen QR-Code.

Dann schickt Annas Corona-Warn-App Informationen zu einem Server (großer Computer im Internet).

Bens Corona-Warn-App lädt diese Informationen vom Server herunter.

Dann rechnet Bens Corona-Warn-App aus: Ben war in der Nähe von Anna.

Vielleicht hat Ben sich angesteckt.

Also schickt Bens Corona-Warn-App eine Nachricht an Ben.

Ben geht zu seinem Arzt und macht auch einen Corona-Test.

Ben bleibt zuhause und kann niemanden mehr anstecken.

 

 

Schützt die Corona-Warn-App die Privatsphäre?

Ja, die Corona-Warn-App schützt die Privatsphäre.

Die Corona-Warn-App hat keine Informationen über Sie:

- kein Namen

- keine Adresse

- keine Telefonnummer

- keine E-Mail-Adresse

 

In unserem Beispiel von oben weiß Bens Corona-Warn-App nur: 20 Minuten lang war eine andere Corona-Warn-App ungefähr in der Nähe und hat eine zufällige Zahl gesendet.

Annas Corona-Warn-App hat diese zufällige Zahl gesendet.

 

Anna aus unserem Beispiel von oben hat Informationen zum Server geschickt.

Diese Informationen sind andere zufällige Zahlen.

Der Server kennt nicht Annas Namen, Adresse oder Telefonnummer.

 

Mit Annas zufälligen Zahlen kann Bens Corona-Warn-App ausrechnen: Ben war am Montag in der Nähe von Anna.

Aber die Corona-Warn-App weiß nicht, wann genau das war (morgens oder abends), wo das war, oder wer Anna ist.

 

 

Was gibt es für Probleme mit der Corona-Warn-App?

Die Corona-Warn-App funktioniert

- auf Apple-Smartphones mit dem neuesten Betriebssystem „iOS 13.5“.

- auf Android-Smartphones mit der Betriebssystem-Nummer 6 oder größer.

 

Sie müssen immer Bluetooth einschalten. Sonst kann die Corona-Warn-App keine Nachrichten an andere schicken.

Wenn Sie ein anderes Gerät über Bluetooth benutzen (zum Beispiel: Ihren Kopfhörer), funktioniert das aber trotzdem.

Es kann sein, dass Ihr Akku ein bisschen schneller leer wird.

 

Die Corona-Warn-App muss einmal am Tag mit dem Server sprechen, ob jemand krank geworden ist.

Dafür muss die Corona-Warn-App einen Download aus dem Internet machen.

Der Download geht über WLAN oder Datenverkehr.

Deutsche Mobilfunkanbieter haben gesagt: Der Datenverkehr kostet kein Geld.

Bei anderen Mobilfunkanbietern kann es aber Geld kosten.

 

Bluetooth ist ungenau.

Bluetooth ist nicht gemacht, um Abstand zu messen.

Es kann zum Beispiel sein: Sie bekommen eine Corona-Warnung, obwohl eine Wand zwischen Ihnen und der anderen Person war.

Die Corona-Viren kommen aber nicht durch die Wand.

Die Warnung ist also falsch.

Wie oft solche falschen Warnungen verschickt werden, wissen die Fachleute nicht.

Eine Firma, die die Corona-Warn-App mit gebaut hat, sagt: 8 von 10 Warnungen sind richtig.

 

Das kann auch passieren:

Hacker (böse Computer-Spezialisten) schicken falsche Krankmeldungen an den Server.

Dann gibt es falsche Corona-Warnungen.

Wie oft das passiert, weiß noch keiner.

Warum geht das?

Jetzt können nur 2 von 10 Laboren (machen Corona-Tests) solche QR-Codes machen.

Wenn Ihr Corona-Test nicht von einem Labor mit QR-Code gemacht wurde: Dann müssen Sie telefonieren.

Sie bekommen eine Nummer für die Corona-Warn-App, mit der die die Informationen an den Server schickt.

Der TÜVit hat gesagt, diese Nummern können Hacker (böse Computer-Spezialisten) auch selber machen.

Dann können Hacker sich krank melden und es gibt viele falsche Warnungen.

 

Unsere deutsche Corona-Warn-App funktioniert nur mit unseren Corona-Warn-Apps zusammen.

Das geht in Deutschland und auch im Ausland.

Aber: Unsere Corona-Warn-App funktioniert nicht mit Corona-Warn-Apps aus anderen Ländern.

 

Bei manchen älteren Android-Smartphones müssen Sie den Zugriff auf Ihren Standort (wo Sie sind) erlauben.

Die Corona-Warn-App speichert und benutzt aber keine Standort-Daten.

Die Standort-Erlaubnis hat nur ein technischer Grund, sagen die App-Macher.

 

Alle sagen: Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Corona-Warn-App benutzen.

Man sagt: die Benutzung ist freiwillig. Das ist gut.

Denn:

- Manche möchten Bluetooth nicht einschalten.

- Auf manche Smartphones kann die Corona-Warn-App nicht funktionieren.

- Manche Menschen haben kein Smartphone.

- Manche Menschen lassen ihr Smartphone zuhause.

Das ist alles ok.

 

Aber: Wird das so freiwillig bleiben?

Das wissen wir nicht.

Manche Fachleute sagen: Vielleicht müssen Mitarbeiter oder Kunden bald die Corona-Warn-App benutzen. Sonst dürfen sie nicht arbeiten oder einkaufen.

Denn: Restaurants und andere Unternehmen müssen beim Finden der Kontakt-Personen helfen.

Mit der Corona-Warn-App ist das einfacher als mit Zettel und Stift.

Die Fachleute haben Angst, dass es irgendwann keinen Zettel und Stift mehr gibt.

 

Wer hat die Corona-Warn-App gemacht?

- Die Corona-Warn-App schickt Nachrichten und speichert Nachrichten von anderen Corona-Warn-Apps.

Das haben Google und Apple gemacht.

- Viele Forscher haben Ideen dazu aufgeschrieben.

- Die Corona-Warn-App schickt Informationen an den Server, wenn jemand das Corona-Virus hat.

Den Server haben SAP und die Deutsche Telekom gemacht.

Auch den Download von diesen Informationen haben SAP und die Deutsche Telekom programmiert (gemacht).

- Alle Bilder und Texte, den Sie in der Corona-Warn-App sehen können, haben SAP, die deutsche Telekom und das Robert-Koch-Institut gemalt und geschrieben.

- Das Bundesamt für Sicherheit in der Informations-Technik, der Bundesbeauftragte für den Daten-Schutz und Informations-Freiheit und das Helmholtz-Zentrum CISPA haben aufgepasst, dass alles sicher und privat gemacht wird.

 

Wo können Sie mehr Informationen finden?

Es gibt Informationen in Leichter Sprache von der Bundesregierung.

Wie der Teil von Google und Apple funktioniert, erklärt Google in einfacher Sprache.

Wenn Sie sehen möchten, wie die App geschrieben ist, können Sie bei github schauen.