Aktuelles

Lesen Sie die aktuellen Informationen.

 

Überlegen Sie, ob diese Informationen für Sie wichtig sind

und ob Sie aktiv werden müssen.

 

Sie haben eine Frage? Schreiben Sie uns: kontakt at it-sicherheit-ganz-leicht.de

Wichtig: Ihre Corona-Warn-App braucht ein Update

Sie benutzen die Corona-Warn-App?

Das ist wichtig: Ihre Corona-Warn-App braucht ein Update (Verbesserung vom Programm).

Sonst kann die Warn-App nicht richtig funktionieren.

 

Das können Sie tun:

Gehen Sie auf Ihrem Smartphone in den Google-Play-Store oder in den App-Store von Apple.

Klicken Sie auf „Einstellungen“. Das Zeichen ist ein Zahnrad.

In den Einstellungen suchen Sie nach „Automatische Updates“.

Wenn Sie darauf klicken, können Sie sehen, ob bei Ihnen automatisch alle Updates für Ihre Apps heruntergeladen werden.

- Wenn die Updates automatisch heruntergeladen werden, brauchen Sie nichts mehr zu tun.

- Wenn die Updates nicht automatisch heruntergeladen werden:

 

Klicken Sie auf das Zeichen für Menü (Zeichen mit 3 Strichen übereinander).

Im Menü klicken Sie auf „Meine Apps und Spiele“.

Sehen Sie nach unter „Updates“.

Unter „Ausstehende Updates“ stehen die Apps, die Sie noch aktualisieren sollten.

Sie können alle Updates aktualisieren: Sie drücken auf den grünen Knopf

Alle aktualisieren“.

Oder: Sie suchen die Corona-Warn-App. Dort klicken Sie auf den Knopf „aktualisieren“.

 

Unser Tipp:

Stellen Sie Ihr Smartphone so ein: Alle Updates sollen immer automatisch heruntergeladen werden, wenn Sie in einem WLAN sind.

Dann sind Ihre Apps sicher und Sie verbrauchen nichts von Ihrem Datenvolumen (Menge für die Verbindung ins Internet).

 

Die Corona-Warn-App

Jetzt gibt es die Corona-Warn-App.

Und es gibt ein wichtiges Update (Verbesserung).

Die Bundesregierung sagt: Mit der Corona-Warn-App wollen wir Corona stoppen.

Aber wie funktioniert das?

Und ist die App sicher und privat?

 

Warum gibt es die App?

Das Corona-Virus ist eine Krankeit, die gefährlich sein kann.

Es gibt keine Impfung und keine Medikamente dagegen.

Deshalb gibt es nur einen Weg, das Corona-Virus zu stoppen: Möglichst wenig Menschen sollen krank werden.

Das müssen wir alle gemeinsam machen:

- die Hände waschen

- den Mund-Nasen-Schutz tragen

- Abstand halten und mit wenig Menschen eng zusammen sein

- zuhause bleiben, wenn wir krank sind

Und ganz wichig!

Wenn wir das Corona-Virus haben: Schnell alle Menschen informieren, die wir in der letzten Zeit getroffen haben.

Diese Kontakt-Personen sollten dann einen Corona-Test machen.

Wenn viele Kontakt-Personen schnell getestet werden und zuhause bleiben, können sie nur wenige andere Menschen anstecken.

Dann ist das Corona-Virus irgendwann weg.

 

Die Corona-Warn-App hilft bei der Information von Kontakt-Personen.

Denn: Sie erinnern sich vielleicht, dass Sie mit Ihrer Nachbarin gesprochen haben.

Aber Sie erinnern sich nicht mehr, mit wem Sie im gleichen Bus waren.

Oder wer neben Ihnen an der Kasse im Supermarkt war.

Diese Kontakt-Personen können Sie nicht informieren.

Aber mit der App wird das leichter.

 

Wie funktioniert die Corona-Warn-App?

Wir erklären das an einem Beispiel.

Anna und Ben sitzen am Montag nebeneinander in der S-Bahn. Sie kennen sich nicht.

Sie haben beide die Corona-Warn-App auf ihrem Smartphone.

Annas und Bens Smartphones schicken kurze Nachrichten.

Sie schicken diese Nachrichten mit Bluetooth.

Außerdem hören Annas und Bens Smartphone, ob es Nachrichten von anderen Corona-Warn-Apps gibt.

Also: Annas Smartphone hört Bens Smartphone und Bens Smartphone hört Annas Smartphone.

Anna und Ben fahren zusammen 20 Minuten.

Annas Corona-Warn-App merkt sich die Nachricht von Bens Corona-Warn-App.

Und Bens Corona-Warn-App merkt sich die Nachricht von Annas Corona-Warn-App.

Anna wird am Mittwoch krank.

Ihre Ärztin macht einen Corona-Test.

Am Donnerstag weiß Anna: Sie hat Corona.

Anna möchte alle Kontakt-Personen informieren.

Aber Anna kennt Bens Namen nicht und auch nicht seine Telefonnummer oder Adresse.

Vielleicht hat sie Ben auch schon vergessen.

Das Labor, das Annas Corona-Test gemacht hat, gibt ihr einen QR-Code (Bild mit schwarzen und weißen Punkten).

Annas Corona-Warn-App liest diesen QR-Code.

Dann schickt Annas Corona-Warn-App Informationen zu einem Server (großer Computer im Internet).

Bens Corona-Warn-App lädt diese Informationen vom Server herunter.

Dann rechnet Bens Corona-Warn-App aus: Ben war in der Nähe von Anna.

Vielleicht hat Ben sich angesteckt.

Also schickt Bens Corona-Warn-App eine Nachricht an Ben.

Ben geht zu seinem Arzt und macht auch einen Corona-Test.

Ben bleibt zuhause und kann niemanden mehr anstecken.

 

 

Schützt die Corona-Warn-App die Privatsphäre?

Ja, die Corona-Warn-App schützt die Privatsphäre.

Die Corona-Warn-App hat keine Informationen über Sie:

- kein Namen

- keine Adresse

- keine Telefonnummer

- keine E-Mail-Adresse

 

In unserem Beispiel von oben weiß Bens Corona-Warn-App nur: 20 Minuten lang war eine andere Corona-Warn-App ungefähr in der Nähe und hat eine zufällige Zahl gesendet.

Annas Corona-Warn-App hat diese zufällige Zahl gesendet.

 

Anna aus unserem Beispiel von oben hat Informationen zum Server geschickt.

Diese Informationen sind andere zufällige Zahlen.

Der Server kennt nicht Annas Namen, Adresse oder Telefonnummer.

 

Mit Annas zufälligen Zahlen kann Bens Corona-Warn-App ausrechnen: Ben war am Montag in der Nähe von Anna.

Aber die Corona-Warn-App weiß nicht, wann genau das war (morgens oder abends), wo das war, oder wer Anna ist.

 

 

Was gibt es für Probleme mit der Corona-Warn-App?

Die Corona-Warn-App funktioniert

- auf Apple-Smartphones mit dem neuesten Betriebssystem „iOS 13.5“.

- auf Android-Smartphones mit der Betriebssystem-Nummer 6 oder größer.

 

Sie müssen immer Bluetooth einschalten. Sonst kann die Corona-Warn-App keine Nachrichten an andere schicken.

Wenn Sie ein anderes Gerät über Bluetooth benutzen (zum Beispiel: Ihren Kopfhörer), funktioniert das aber trotzdem.

Es kann sein, dass Ihr Akku ein bisschen schneller leer wird.

 

Die Corona-Warn-App muss einmal am Tag mit dem Server sprechen, ob jemand krank geworden ist.

Dafür muss die Corona-Warn-App einen Download aus dem Internet machen.

Der Download geht über WLAN oder Datenverkehr.

Deutsche Mobilfunkanbieter haben gesagt: Der Datenverkehr kostet kein Geld.

Bei anderen Mobilfunkanbietern kann es aber Geld kosten.

 

Bluetooth ist ungenau.

Bluetooth ist nicht gemacht, um Abstand zu messen.

Es kann zum Beispiel sein: Sie bekommen eine Corona-Warnung, obwohl eine Wand zwischen Ihnen und der anderen Person war.

Die Corona-Viren kommen aber nicht durch die Wand.

Die Warnung ist also falsch.

Wie oft solche falschen Warnungen verschickt werden, wissen die Fachleute nicht.

Eine Firma, die die Corona-Warn-App mit gebaut hat, sagt: 8 von 10 Warnungen sind richtig.

 

Das kann auch passieren:

Hacker (böse Computer-Spezialisten) schicken falsche Krankmeldungen an den Server.

Dann gibt es falsche Corona-Warnungen.

Wie oft das passiert, weiß noch keiner.

Warum geht das?

Jetzt können nur 2 von 10 Laboren (machen Corona-Tests) solche QR-Codes machen.

Wenn Ihr Corona-Test nicht von einem Labor mit QR-Code gemacht wurde: Dann müssen Sie telefonieren.

Sie bekommen eine Nummer für die Corona-Warn-App, mit der die die Informationen an den Server schickt.

Der TÜVit hat gesagt, diese Nummern können Hacker (böse Computer-Spezialisten) auch selber machen.

Dann können Hacker sich krank melden und es gibt viele falsche Warnungen.

 

Unsere deutsche Corona-Warn-App funktioniert nur mit unseren Corona-Warn-Apps zusammen.

Das geht in Deutschland und auch im Ausland.

Aber: Unsere Corona-Warn-App funktioniert nicht mit Corona-Warn-Apps aus anderen Ländern.

 

Bei manchen älteren Android-Smartphones müssen Sie den Zugriff auf Ihren Standort (wo Sie sind) erlauben.

Die Corona-Warn-App speichert und benutzt aber keine Standort-Daten.

Die Standort-Erlaubnis hat nur ein technischer Grund, sagen die App-Macher.

 

Alle sagen: Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Corona-Warn-App benutzen.

Man sagt: die Benutzung ist freiwillig. Das ist gut.

Denn:

- Manche möchten Bluetooth nicht einschalten.

- Auf manche Smartphones kann die Corona-Warn-App nicht funktionieren.

- Manche Menschen haben kein Smartphone.

- Manche Menschen lassen ihr Smartphone zuhause.

Das ist alles ok.

 

Aber: Wird das so freiwillig bleiben?

Das wissen wir nicht.

Manche Fachleute sagen: Vielleicht müssen Mitarbeiter oder Kunden bald die Corona-Warn-App benutzen. Sonst dürfen sie nicht arbeiten oder einkaufen.

Denn: Restaurants und andere Unternehmen müssen beim Finden der Kontakt-Personen helfen.

Mit der Corona-Warn-App ist das einfacher als mit Zettel und Stift.

Die Fachleute haben Angst, dass es irgendwann keinen Zettel und Stift mehr gibt.

 

Wer hat die Corona-Warn-App gemacht?

- Die Corona-Warn-App schickt Nachrichten und speichert Nachrichten von anderen Corona-Warn-Apps.

Das haben Google und Apple gemacht.

- Viele Forscher haben Ideen dazu aufgeschrieben.

- Die Corona-Warn-App schickt Informationen an den Server, wenn jemand das Corona-Virus hat.

Den Server haben SAP und die Deutsche Telekom gemacht.

Auch den Download von diesen Informationen haben SAP und die Deutsche Telekom programmiert (gemacht).

- Alle Bilder und Texte, den Sie in der Corona-Warn-App sehen können, haben SAP, die deutsche Telekom und das Robert-Koch-Institut gemalt und geschrieben.

- Das Bundesamt für Sicherheit in der Informations-Technik, der Bundesbeauftragte für den Daten-Schutz und Informations-Freiheit und das Helmholtz-Zentrum CISPA haben aufgepasst, dass alles sicher und privat gemacht wird.

 

Wo können Sie mehr Informationen finden?

Es gibt Informationen in Leichter Sprache von der Bundesregierung.

Wie der Teil von Google und Apple funktioniert, erklärt Google in einfacher Sprache.

Wenn Sie sehen möchten, wie die App geschrieben ist, können Sie bei github schauen.

 

Was finden andere über Sie?

Viele Menschen benutzen Google oder andere Suchmaschinen, wenn sie eine Frage haben.

Sie können aber nicht nur Sach-Fragen googeln, sondern auch Personen.

Zum Beispiel: Ihren Nachbarn.

Aber was weiß Ihr Nachbar über Sie, wenn er Sie googelt?

Deshalb: Geben Sie Ihren eigenen Namen bei Google oder anderen Suchmaschinen ein.

Welche Informationen, Bilder, Videos finden Sie?

 

Wenn Sie einen häufigen (gibt es viel) Namen haben, können Sie auch Ihren Wohn-Ort dazu schreiben.

Oder schreiben Sie ein anderes Stichwort dazu, zum Beispiel „Fußball“, wenn Sie gerne Fußball spielen.

Vergessen Sie nicht, nach Texten und Bildern zu suchen.

Wenn Sie häufig einen Nick-Namen (Kurz-Name oder Fantasie-Name im Internet) benutzen, dann suchen Sie auch danach.

Vielleicht kennt jemand Ihren Nick-Namen und Ihren richtigen Namen.

 

Überlegen Sie sich:

- Sind die Informationen und Bildern, die Google über Sie zeigt, richtig?

- Wenn Ihr Chef diese Informationen und Bildern sieht, ist das ok für Sie?

- Wenn ein Fremder diese Informationen und Bilder sieht, ist das ok für Sie?

Vielleicht finden Sie etwas Falsches oder etwas Peinliches (Sie schämen sich dafür und wollen es vergessen).

Dann sollten Sie das löschen oder löschen lassen.

Es gibt Gesetze, die sagen: Sie haben ein Recht auf Vergessen (auf Löschen).

Aber: Es ist nicht leicht, falsche Informationen aus dem Internet zu löschen.

 

Wenn Sie die Informationen selbst geteilt haben, können Sie diese Informationen auch selbst wieder löschen.

Das ist einfach.

Manche Informationen haben Sie bei Sozialen Medien (zum Beispiel: Facebook, Twitter, Linkedin, Instagram) geteilt.

Wie Sie dort etwas löschen, erklären wir in den nächsten Wochen.

 

Wenn Sie die Informationen nicht selbst geteilt haben:

Schreiben Sie dem Webseiten-Inhaber und bitten Sie um Löschung.

Die Kontakt-Daten für das Schreiben finden Sie oft bei „Impressum“.

Und: Sagen Sie Google, dass die Information nicht mehr angezeigt werden soll.

Dafür gibt es ein Formular.

Benutzen Sie dieses Formular.

 

Social Media: Vorsicht ist besser als Probleme

Viele Menschen benutzen Social Media (Soziale Medien), zum Beispiel: Facebook, Instagram, Twitter, Linkedin.

Social Media haben viele Vorteile (Gutes).

Aber Achtung: Social Media können Ihnen auch große Probleme machen.

Deshalb: Denken Sie darüber nach,

  - was Sie mit Social Media machen

  - mit wem Sie über Social Media Kontakt haben.

 

Diese Sachen können Ihnen bei Social Media Probleme machen:

   - Viele Informationen über Sie bleiben nicht privat.

   - Betrüger (jemand, der lügt) versuchen, Geld oder sehr private Informationen von Ihnen zu bekommen.

  - Viele Informationen und Nachrichten in Social Media sind falsch.

 

Informationen über Sie:

Denken Sie daran:

Alles, was Sie in Social Media schreiben, kann öffentlich (für viele Menschen sichtbar) werden.

Alle Fotos, die Sie in Social Media zeigen, können öffentlich werden.

Das ist auch so, wenn Sie nur Ihren Freunden schreiben oder etwas zeigen.

Jemand von Ihren Freunden kann Ihre Nachrichten oder Fotos an andere Menschen schicken.

So können viele Menschen

  - von Ihren Problemen erfahren (wissen),

  - über wen Sie Schlechtes geschrieben haben,

  - wie viel Geld Sie haben,

  - welche Krankheit Sie haben

  - peinliche (zum Schämen) Fotos von Ihnen sehen.

Was ist, wenn Ihr Chef solche Sachen liest? Oder andere wichtige Personen?

Wollen Sie das?

 

Was können Sie tun?

Überlegen Sie genau, was Sie in Social Media schreiben. Und welche Fotos Sie zeigen.

Schreiben Sie keine privaten Sachen.

Zeigen Sie keine peinlichen Fotos über sich und andere.

Mehr Informationen zur Privatsphähre finden Sie in unseren Tipps.

 

Betrüger in Social Media:

Betrüger benutzen oft Social Media.

Betrüger schicken Ihnen Nachrichten. Oft machen diese Nachrichten Angst.

Sie sollen ganz schnell etwas tun, zum Beispiel

  - etwas kaufen, das ganz billig ist,

  - Geld an jemanden überweisen, der in großer Not ist,

  - bei jemandem anrufen

  - oder auf einen Link klicken.

 

Was können Sie tun?

Löschen Sie Nachrichten von Personen, die Sie nicht kennen.

Lassen Sie sich keine Angst machen. Nehmen Sie sich Zeit zum Überlegen.

Kaufen Sie nicht schnell etwas.

Bezahlen Sie kein Geld.

Rufen Sie keinen an, den Sie nicht kennen.

Überlegen Sie immer erst, bevor Sie auf einen Link klicken.

 

Falsche Nachrichten in Social Media:

In Social Media gibt es viele Nachrichten, leider auch viele falsche Nachrichten.

Falsche Nachrichten nennt man „Fake News“.

Mehr zu Fake News finden Sie in unseren allgemeinen Tipps zur Sicherheit ab der Seite 17.

Falschen Nachrichten werden von vielen Menschen geteilt.

Aber: Nachrichten werden nicht wahr, nur weil viele Menschen diese falschen Nachrichten lesen und teilen.

 

Was können Sie tun?

Informieren Sie sich auch

  - bei offiziellen Stellen von der Stadt und von der Regierung,

  - bei bekannten Zeitungen,

  - über bekannte Fernsehsender und über das Radio.

Die Journalisten (Menschen, die für Zeitungen, das Fernsehen und das Radio arbeiten) prüfen die Informationen. Deshalb sind die Informationen fast immer richtig.

Nachrichten in Social Media prüft keiner.

 

Achtung: Überlegen Sie, welche Nachrichten Sie teilen.

Es gibt Nachrichten, die gegen Gesetze verstoßen (sind). Zum Beispiel, wenn andere Menschen beleidigt werden. Oder wenn zu Gewalt gegen andere Menschen aufgerufen (man soll das machen) wird.

Wenn Sie solche Nachrichten teilen, machen Sie sich strafbar (können eine Strafe bekommen).

 

Tipp:

Wir haben für Sie Links zu zuverlässigen (richtigen) Informationen zu Corona aufgeschrieben.

 

Mehr Informationen zu Social Media finden Sie in unseren allgemeinen Tipps ab Seite 12.

Im nächsten Artikel lesen Sie,

  - wie Sie prüfen, was Sie in Social Media geschrieben und gezeigt haben,

  - wie Sie Sachen aus Social Media löschen können, die Sie nicht mehr zeigen möchten.

Mehrere Logins sind sicherer

Bestimmt haben Sie das schon gesehen:

Eine neue Internet-Seite oder eine neue App.

Sie können einen Account (Benutzer-Name und Passwort) anlegen.

Oder Sie können sich mit Google, Facebook, Apple, Microsoft oder anderen Firmen einloggen.

 

Keinen neuen Account machen – das ist praktisch.

Einmal einloggen für viele Seiten oder Apps – das ist praktisch.

Aber ist es auch sicher und gut für Ihre Privatsphäre?

 

Natürlich ist es schneller, wenn Sie sich nur einmal einloggen müssen.

Und: Sie brauchen sich kein neues Passwort auszudenken und zu merken.

Sie haben also nur einen Account für viele Seiten oder Apps.

 

Aber: Genau das ist auch ein Problem.

Wenn jemand Ihren Account bei Google (oder Facebook, Apple, Microsoft oder anderen Firmen) gehackt hat (kommt hinein), dann sind auch alle anderen Seiten oder Apps offen für den Hacker.

Der Hacker kann dann viele Informationen über Sie sehen.

Vielleicht kann der Hacker auch etwas mit Ihrem Namen einkaufen und Sie müssen es bezahlen.

Vielleicht kann der Hacker Ihren Freunden etwas schlechtes schreiben.

Wenn Sie Ihr Passwort vergessen haben, können Sie viele Seiten oder Apps nicht mehr benutzen.

 

Außerdem: Facebook oder andere Firmen können blockiert sein oder kaputt sein.

Zum Beispiel, weil Ihr Arbeitgeber verbietet, dass Sie privat im Internet surfen.

Oder die Bibliothek verbietet soziale Netzwerke, damit Sie sich besser konzentrieren können.

Oder zum Beispiel, weil Microsoft für kurze Zeit kaputt ist.

 

Beim Programmieren (schreiben) von Logins können Fehler passieren.

Es gab solche Fehler zum Beispiel in den Jahren 2012 und 2014.

Diese Fehler sind ein großes Problem für Ihre Sicherheit.

 

Und auch Ihre Privatsphäre ist in Gefahr.

Sie können nicht sehen, welche Daten an die Seite oder die App geschickt werden.

Vielleicht wird Ihre E-Mail-Adresse geschickt, vielleicht auch nicht.

Vielleicht weiß Facebook (oder Google, Apple, Microsoft oder andere Firmen) welche Seiten und Apps Sie benutzen.

 

Deshalb benutzen wir für jeden Account ein neues Login.

Das dauert länger und ist unpraktisch.

Aber es ist besser für unsere Sicherheit und Privatsphäre.